Neuer Geschäftsführer Jochen Herold

Neuer Geschäftsführer Jochen Herold

Das erste Mal seit 30 Jahren – so lange war Barbara Dieckheuer Geschäftsführerin des Viadukt e.V. – starten wir mit einem neuen Namen an der Spitze. Dabei ist der Neue kein Neuer in den Reihen unseres Vereins, denn Jochen Herold ist bereits seit 2012 im Haus Viadukt tätig. Den Start in das neue Jahr möchten wir nutzen, um ihn kurz vorzustellen.

Jochen Herold begleitete bei uns Familien in der ambulanten Jugendhilfe, im Laufe der Zeit übernahm er zunehmend Aufgaben im Ambulant Betreuten Wohnen, sodass er schließlich in die Erwachsenenbetreuung wechselte. Dort übernahm er dann die Leitung des Teams und des Bereichs. Nun möchte er seine Kenntnisse so nutzen, um sich als Verein den verändernden Strukturen, Refinanzierungsmöglichkeiten und fachlichen Herausforderungen stellen zu können. Sein persönliches Credo soll daher weiterhin sein: „Die Fachlichkeit wird überwiegen!“

Diese wird es brauchen, warten besondere Aufgaben: „Unser Traum der Teilhabe für alle Menschen mit Behinderung ist durch Kürzungen konkret gefährdet. Wir sollten daher die Ärmel hochkrempeln und anfangen zu rudern, statt uns gegenseitig die leeren Taschen zu zeigen. Im Kontakt mit Kooperationspartnern, Kostenträgern und Akteuren der Sozialen Arbeit kann man sich schnell auf den gemeinsamen Nenner einigen, dass wir alle im gleichen Boot sitzen.“ Diese Aufgabe möchte unser neuer Geschäftsführer „liebevoll, kämpferisch, aber auch mit einer reflektierten Haltung angehen.“ Soziale Arbeit bedeute, Räume zu halten und weiterhin eine Anlaufstelle für Menschen zu sein: „Es geht darum, Hilfen nach Maß präventiv und genau dann anzubieten, wenn sie gebraucht werden.“

Im Zuge seines Antritts möchte er noch dankende Worte für Barbara Dieckheuer ausdrücken: „Ich ziehe meinen Hut vor Ihrer Leistung, ihre Visionen für den Verein realisiert und dabei das kleine, aber sehr feine familiäre Miteinander nicht aus den Augen verloren zu haben. In Ihre Fußstapfen zu treten ist unmöglich. Der Viadukt ist aber der Verein, der neue Fußabdrücke möglich macht.“

Wir wünschen unserem Geschäftsführer bei diesen neuen Fußabdrücken alles erdenklich Gute und werden ihn tatkräftig als Wir unterstützen!

Eine neue Küche für die Tagesstätte

Eine neue Küche für die Tagesstätte

Großen Dank an die Postcode Lotterie!

Endlich ist die neue Küche unserer Tagesstätte im Einsatz. Der Umbau hat lange gedauert, da wir den Raum kernsaniert und eine Wand durchbrochen haben.

Der Raum hat neue Elektroleitungen und Wasseranschlüsse erhalten, der Boden wurde komplett neu gefliest und die Wände gefliest und gestrichen. Danach konnten erst die neuen Möbel kommen. Die Küche wurde von der Firma Ostermann perfekt geplant und aufgebaut.

Nun können die Besucherinnen und Besucher der Tagesstätte wieder täglich dort gemeinsam mit Vera, unserer hauswirtschaftlichen Fachkraft kochen. Wir sind dankbar und glücklich, dass uns die Postcode Lotterie mit 30.000 EUR bei unserem Projekt unterstützt hat.

In dem Zuge wurde auch der an der Küche angrenzende Speiseraum gestrichen und mit einem neuen Fußboden versehen.

 

Großes Treffen

Großes Treffen

Am 7. Juni 2022 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Eingliederungshilfeträger, die dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angehören, mit den Bundestagsabgeordneten Axel Echeverria und Timo Schisanowski, beide von der SPD. Viadukt-Geschäftsführerin Barbara Dieckheuer hatte Gelegenheit, den Bundestagsabgeordneten über die Entwicklungen im Viadukt e.V. zu berichten. Auch Probleme im Hinblick auf die Finanzierung oder den Fachkräftemangel kamen zur Sprache. Ein weiteres Thema war der demographische Wandel, der für die Eingliederungshilfe große Herausforderungen mitbringt.

Media_dukt

Media_dukt

Medienkompetenz, verbesserte Kommunikation und Geräteverleih

Wir haben uns in den Bereichen Medienkompetenz und Digitalisierung neu aufgestellt. Mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW konnten wir nicht nur einen Medienpädagogen einstellen, sondern auch die Anschaffung und Nutzung von adäquater Hardware gewährleisten. Indes bieten wir den Fachkräften unserer Einrichtungen Schulungen zu medienrelevanten Themen an und leisten zudem Hilfestellung und Beratung in der Arbeit mit Klient*innen.

Vor allem Kinder und Jugendliche stehen dabei im Fokus. Für sie bieten wir neben der wöchentlich stattfindenden Medienwerkstatt "media_dukt" auch einen Verleih von Geräten wie Smartphones oder Tablets an, um dem täglichen Bedarf in Bildung und Freizeit zu entsprechen. Wer Interesse an "media_dukt" oder der Ausleihe von Geräten hat, kann sich mit unserem Medienpädagogen Heiko Rothenpieler in Verbindung setzen. Kontakt: hrothenpieler@viadukt-witten.de; Tel.: 02302/ 58093 – 0

Ein eigenes Hörspiel

Ein eigenes Hörspiel

Im Rahmen der Gruppe U35 der Kontakt-und Beratungsstelle ist ein tolles Projekt entstanden. Klienten und Gruppenleitung haben ein ca. 15-minütiges Hörspiel mit Text und Musik produziert.

Die Idee wurde geboren, weil die TeilnehmerInnen der Gruppe ihre Hobbys vorgestellten. Eine Teilnehmerin hört leidenschaftlich gern Hörspiele und hatte schon lange den Wunsch, einmal selbst eines zu produzieren. Gesagt, getan! Es wurde nicht nur das Drehbuch geschrieben, sondern real aufgenommen, gesprochen und mit Musik hinterlegt.

Im Hörspiel selbst geht es um vier Freunde, die eigentlich Urlaub in einer Hütte im Wald machen wollen. Auf dem Weg dorthin werden deren Sachen (sie übernachten die erste Nacht unter freiem Himmel) gestohlen. Sie finden einen Hinweis und zwei der Freunde sind verschwunden.

Nach einigen Wendungen und Schreckmomenten stellt sich dann heraus, dass die Gruppe von einer alten Freundin aufs Korn genommen wurde, bloß weil diese Freundin alle wieder sehen wollte.

Die Figuren sind:

  • Bärbel Babbel (die Erzählerin)
  • Fritz Fichte (der Förster)
  • Manfred „Manny“ Mätzchen
  • Frederike „Freddy“ Furcht (Manny und Freddx sind beste Freunde, Freddy wird von Manny oft veräppelt)
  • Wilma Weise
  • Henriette Heldenhaft
  • Theo Tollpatsch